Virtualisierung

Einen zunehmend breiteren Raum umfasst der Zugriff auf meine wichtigsten Programme von jedem Standort aus, sei es mit einem PC, Tablet oder Handy. Dazu richten wir auf Linuxservern sogenannte Virtuelle Machinen oder Rechner ein, die einfach per Internt zu erreichen sind. Dabei steht die einfache aber sichere Ereichbarkeit im Vordergrund. Der virtuelle Rechner kann dabei ein Windows-Betriebssystem oder Linux sein. Als Basisrechner dient z.B. Debian.

Hier ein kleines Beispiel:

Basisrechern:

  • ZOTAC ZBOX CI320 NANO (Intel 4-Kernprozessor mit 10 Watt Maximalleistung), 8GB DDR3 Ram, 240 GB SSD mit Debian 8 testing (wegen des Chipsatzes dieses Rechners)
  • angeschlossen ein Software-Raid 5 mit netto 6 Terrabyte Festplattenkapazität über USB 3.0, was man wahlweise von fern zuschalten kann

Virtuelle Maschinen:

  1. Windows 7 mit MS-Office prof., Corel X5 und diverser Standardsoftware um alle Bürotätigkeiten abzudecken
  2. IP-Telefonserver auf der Basis von IPTAM und Debian 7

Dieses System läuft rund um die Uhr und ist mit VDSL an das öffentliche Netz angschlossen. Desweiteren laufen nachts noch einige Datensicherungen.
Mit dem Windows 7-System erledigt ich 90% meiner adminitrativen Arbeiten von allen möglichen Standorten aus. Der eigentliche Windows-8.1-Hauptrecher ist nur noch für spezielle Aufgaben an. Wenn ich wirklich im Büro bin ist selbst dann dieser Rechner die meiste Zeit aus.

Nachteil: reales System verbraucht dann 11 Watt aber realiv konstant unabhängig von der Last und die VM mit Windows 7 ist relativ Träge

Nun habe ich das System umgebaut.

Neues System - stromsparender und  energieeffiziente Server

Die Basis bildet ein Shuttle XPC slim XH110 mit einem Intel Core i5-6600T, 4x 2.70GHz, 16 GB DDR3 Ram, Intel 540 ssd 240 GB m.2 und Samsung SSD 480 GB

Das Ergebnis ergab einen Verbrauch von ca. 13 Watt im Leerlauf mit 2 VM (ohne VM ca. 6,5 Watt, hat sich durch neuere Kernelversionen - Debian 4.6.4 - um1,5 Watt erhöht), dabei ist der 2. Netzwerkport und Sound abgeschaltet und es ist keine aktive Maus uns Tastatur angeschlossen, welcher je nach Einsatz bis auf 40 Watt kurzzeitig ansteigt. Die virtuelle Maschine mit Windows 7 arbeitet jetzt zügig. Das Raid5-System mit 4x4 TB (netto 12 TB) ist über USB 3.0 angeschlossen und wird wahlweise per schaltbarer Steckdose zugeschaltet.